Unter einer Couch gab es zwischen zwei Staubflusen eine statische Entladung. So kam Nano zur Welt!

Nano mit Übungshalstuch

Nano heißt winzig

Nano Wollmaus

Kennst du diese kleinen Staubkügelchen, die ab und an unter dem Sofa hervor kommen? Manche nennen Sie Staubflusen, manche Wollmäuse. Ich nenne sie Nano. Meine Wollmaus hat Augen bekommen! Riesige blassgelbe Augen!

Eigentlich wollte ich ja nie eine Langhaarkatze. Und Perser, auf keinen Fall nen Perser… Die sind faul, bewegen sich kaum und sind so unglaublich pflegeintensiv. Und diese Nasen, gehen ja mal gar nicht! So hab ich immer über Perser gedacht. Und außerdem wollte ich eh keine Katze mehr, nachdem mein geliebter Samson über die Regenbogenbrücke gewandert war.

Wie das aber so ist im Leben, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt

Nachdem Samson nach langer schwerer Krankheit gestorben ist, trauerte Charly sehr um seinen Kumpel. Ursprünglich dachte ich: Die Zusammenführung war so ein Kampf, wahrscheinlich wäre Charly doch lieber alleine. Denkste. Ohne Samson hat er jeden Lebensmut verloren. Hat sogar aufgehört zu fressen, nur was wirklich rein musste. Lag lethargisch rum und hatte keine Lebensfreude mehr. So war schon bald klar, es muss wohl doch wieder ein neues Tier einziehen.

Ich muss ehrlich zugeben, ich war eigentlich nicht bereit, mein Herz einem neuen Tier zu öffnen, der Verlust hat mich zu stark verletzt. So suchte ich nicht nach einer Katze die mir gefiel, sondern eine, die genug Pfeffer im Hintern hat, dass sie Charly wieder Lebensmut lehrt. Über eine Facebook-Gruppe hat mir eine Userin den Link zu Nano geschickt. Er war nicht weit weg, die Beschreibung gefiel mir und so rief ich dort an und fragte nach ob die Katze noch ein Zuhause sucht. Ich besuchte ihn in der Pflegestelle, und da mir alles so weit gut gefiel und Nano einen fröhlichen, lebhaften Eindruck machte, habe ich direkt zugesagt. 2 Wochen später war es dann so weit. Die Dame von der Pflegestelle, deren Tochter und die Leiterin des Tierschutzvereins brachten Nano zur gleichzeitigen Vorkontrolle. Ich war so nervös, ich hab zwei Tage lang die Bude geputzt, Kuchen gebacken und hab kaum geschlafen. und dann kam er an, hüpfte aus dem Transportkorb und war „zuhause“.

 

Nano an seinem ersten Tag

Aller Anfang ist holprig

Wie zu erwarten, Verstanden sich die beiden am Anfang nicht perfekt, jedoch hat Charly vom ersten Tag an seinen Hunger wieder gefunden und war wieder fitter. Schon nach einer Woche konnten wir zusammen in einem Bett schlafen. Nano hat sich schnell eingelebt und ich bereue keine Minute, in der ich diese Entscheidung getroffen hab.

Mittlerweile ist es auch so, dass dieses Gefühl, mein Herz für ein neues Tier nicht mehr öffnen zu können abgeklungen ist. Nano hat mich im Sturm erobert. Mittlerweile ist er der heimliche Boss im Haus. Sein Ego ist unbestritten das größte, das ich jemals gesehen hab. Er geht grundsätzlich davon aus, dass er alles schafft. Das ist nicht immer einfach im Umgang mit den anderen beiden Katzen, allerdings wissen sich beide zu wehren.

 

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